Chlausjassen

Chlausjassen 2010

Pünktlich begrüsste Roland die Anwesenden und erklärte den genauen Ablauf. Mit 20 ging die Teilnehmerzahl genau auf, wobei Vreni und Claudia ein Team bildeten und abwechslungsweise je 2 Passen jassten.  

Nach der dritten Passe servierte uns Doris Haute-Cuisine, auch wenn sie dies angesichts von Wienerli und Kartoffelsalat anders sieht. Ich tue es nicht. Wie immer ist dies nicht selbstverständlich auch noch einen Freitag zu „opfern“. Aber Adi unterstütze sie dabei wie immer grossartig.  

Nachdem jeder Teilnehmer seine vierte Passe beendet hatte, wirbelte Roland, der selber nicht gejasst hat, im Rechnungsbüro umher und begann wenig später mit der Preisverleihung.  

Als überlegener und unwichtiger Sieger im Preisjassen ein alter Bekannter. Robert Furrer. Über 4500 Punkte ist wirklich ein stolzer Wert. Dahinter platzierte sich Rolf Ammann. Dritter wurde Claudio Lombardi.  

Alle Teilnehmer mussten vor der ersten Passe raten und aufschreiben, wie viele Jasspunkte sie selber im Jassen erreichen würden. Denn diejenige Person, welche am nächsten an sein geschriebenes Total heranjasste, ist der grosse Sieger und erhält das Brett. So ist sichergestellt, dass jeder Teilnehmer die gleichen Chancen hat als grosser Sieger hervor zu gehen, und nicht nur die besten Jasser.  

So knapp war es meines Wissens noch nie. Und es wurde sensationell gut getippt. Der Drittplazierte Christian Hassler war 12 Punkte daneben, das reicht sonst locker zum Sieg. Mit 8 Punkten Differenz als Zweiter ging Otti Kälin hervor. Er war schon öfters nahe dran. Ein echter Könner.  

Als grosser Sieger mit 5 Differenzpunkten wurde Pius Lombardi gefeiert. Uneinig war man sich ob dies Zufall oder Strategie war. Aber dies schmälert natürlich keineswegs die Leistung. Und so steht ein Name auf dem Brett, der noch nie da war.  

Mit einem gemütlichen Ausplempern ging auch dieses Chlausjassen mit zufriedenen Gesichtern langsam zu Ende.  

Ein Jasser